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26 Mai
  • MissyLaMotte

    Ganz ehrlich: ich habe jetzt mindestens 20 Blog- und Zeitschriftenartikel zu Frauen und Krafttraining gelesen, die alle schrieben, dass die meisten Frauen Angst vor zu viel Muskeln durch Krafttraining haben. Und ich glaube immer noch, dass das Schwachsinn ist und mit Sicherheit nicht der Grund, warum Krafttraining von Frauen gemieden wird.Wenn ich von mir selber ausgehe, dann bin ich vor allem immer deswegen vor Krafttraining zurückgeschreckt, weil ich Angst hatte, das einfach nicht zu schaffen oder mich dabei zu verletzen (wahrscheinlich haben die meisten von uns schon einmal einmal eine Mineralwasserkiste falsch angehoben oder sich bei der Gartenarbeit einen Hexenschuss geholt … nicht schön). Die Hemmschwelle, sich in diese „Männerdomäne“ zu begeben ist halt erst einmal ziemlich hoch … der Bauch/Beine/Po- oder Zumbakurs wirkt da weniger abschreckend.

    Ein ganz ganz wichtiger Vorteil von Kraftraining aber, der in all den Artikeln nicht auftaucht, ist der, dass es einfach total viel Spaß macht, wenn man einmal angefangen hat. Es ist wesentlich abwechslungsreicher als auf dem Laufband auf der Stelle zu laufen. Und man steigert sich, gerade am Anfang, unglaublich schnell. Auch wenn es vielleicht ein paar Wochen oder sogar Monate dauert, bis der Effekt auf der Waage oder in der Kleidergröße merkbar wird: man merkt schon lange vorher, dass man mehr Gewicht bewegen kann als in der Woche vorher oder mehr Wiederholungen schafft. Und das motiviert unwahrscheinlich.

    • Steffi Brehmen

      Hallo liebe MissyLaMotte,

      vielen Dank für dein persönliches Feedback! Das ist ein wirklich interessanter Punkt. Du hast vollkommen Recht, es mag sein, dass auch für viele Frauen die Angst und das Unwohlsein ein Grund ist, sich nicht mit Gewichten auseinander zu setzen.
      Der Grund, warum ich das Thema dieses Artikels auf die Angst vor Muskeln fokussiert habe ist, dass ich in meinem Alltag dauernd damit konfrontiert werde. Ich muss sehr oft erklären, dass das Training nicht dafür sorgt, dass wir unweiblich werden und zu viel Muskulatur aufbauen. Das bedeutet natürlich nicht, dass das für jede Frau der Grund ist, das Krafttraining zu meiden.

      In meinem Job erlebe ich oft, dass viele Frauen ganz zu Beginn eher zielorientiert sind. Damit meine ich, was zählt ist, dass die Optik stimmt. Wie genau das Ziel erreicht wird, also der Weg dahin, ist oft erstmal unwichtig. Was du beschreibst: Dass man schnell Fortschritte macht und deswegen der Weg, also das Training an sich, höhere Gewichte oder bessere Übungsausführung schaffen, Spaß macht, motiviert und in den Vordergrund rücken kann, erlebe ich sehr oft. Allerdings erst im zweiten Schritt. Es ist selten, dass eine Frau sich aus diesen Gründen an mich wendet, um mit dem Sport zu beginnen. Aber trotzdem ist das natürlich ein guter und vor allem sehr wichtiger Punkt, den du anbringst! Vielen Dank dafür! Und weiterhin viel Erfolg bei deinem Sport 🙂

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