Detox Drink: Grüne Smoothies als Antioxidantien – Bombe

Gesunde Ernährung im Alltag lernen

Warum grüne Smoothies?

Grün ist eine schöne Farbe und bildet mal einen Kontrast zu den rot-orangenen Frucht-Smoothies. Aber das ist sicherlich nicht der Grund für den Hype von grünen Smoothies.
Die grüne Farbe kommt von den Zutaten, die vor allem aus Gemüse und Blattgrün bestehen. Diese Zutaten liefern eine Menge Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien.

Was sind Antioxidantien?

Antioxidantien sind inzwischen in aller Munde. Ob in Superfoods, Smoothies oder auch in Hautcremes. Diese Inhaltsstoffe scheinen einiges zu können.
Hinter dem sexy Wort, dass so schwer auszusprechen ist, verbergen sich Stoffe, die sogenannte freie Radikale bekämpfen. Sie stärken das Immunsystem und beugen Zellschäden vor. Wer viel Obst, Gemüse und Blattgrün ist, sollte eigentlich ausreichend mit den Radikalfängern versorgt sein. Allerdings kann es im Alltagsstress auch mal schwerer sein, seine tägliche Ration Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Hier kommen grüne Smoothies ins Spiel.

Blattgrün hat nichts im Müll verloren

Blattgrün oder Blattgemüse bezeichnet genau das, was man sich darunter vorstellt: grüne Gemüseblätter. Die Blätter an einer Pflanze sind deren Kraftwerk und deswegen viel zu schade zum Aussortieren.

Beispiele von Blattgrün/ Blattgemüse

  • Blattspinat
  • Mangold
  • Feldsalat
  • Löwenzahn
  • Rucola
  • Möhrenblätter
  • Kohlrabiblätter
  • Blätter von Radieschen
  • Blattsalate
  • Wildsalate/ Kräuter (Löwenzahn, Gänseblümchen, Kresse)

Die Blätter von Möhren, Kohlrabi oder Radieschen sind trotz ihres „Abfallstatus“ genießbar. Oft enthalten sie eine noch höhere Dichte an gesunden Nährstoffen und Antioxidantien als das Gemüse selbst. Weil es aber doch etwas ungewohnt ist, diese Blätter roh zu essen, eigenen sie sich hervorragend zum Mixen.

Ideen und Zusammensetzung für einen grünen Smoothie

Grüne Smoothies mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien
Ein Smoothie rein aus Gemüse ist sicherlich nicht Jedermanns Sache. Deswegen gibt es Möglichkeiten, die gesunden Lebensmittel in deinem Smoothie gekonnt zu „verstecken“. So bleibt auch der Geschmack nicht auf der Strecke.
Deswegen sollte in einen ausgewogenen grünen Smoothie ein gutes Verhältnis zwischen Blattgrün, Gemüse, gesunden Fetten und Obst herrschen. Wie genau du deinen Smoothie letztendlich zusammen stellst, ist sehr individuell und reine Geschmacksache.

Rezept Puzzle für grüne Smoothies

Hier findest du Ideen und Anregungen, die du entsprechend deines Geschmacks kombinieren kannst. Probiere aus, was dir schmeckt und finde deinen Lieblings Green Smoothie.

Basis: Blattgrün

Blattgrün sollte (aus den oben genannten Gründen) das Fundament deines Smoothies sein. Am schönsten ist Vielfalt. Wenn nicht genügend frisches Blattgrün im Haus ist, kann man sich auch mit gefrorenen Alternativen helfen.

Gemüse

Mit zusätzlichem Gemüse wird dein Smoothie reichhaltiger. Gute Ergänzungen sind:

  • Kohl (Blumenkohl, Brokkoli, Spitzkohl, Kohlrabi, Rotkohl)
  • Karotte
  • Pastinake
  • Radieschen
  • Gurke
  • Tomate

Gesunde Fette reich an Omega 3

Damit dein Smoothie ein Superbooster für deine Gesundheit wird, kannst du ein Omega 3 haltiges Öl hinzufügen. Omega 3 Fettsäuen lindern Entzündungen aller Art im Körper, stärken dein Immunsystem und bilden ferner ein wichtiges Element im Stoffwechsel. Das Problem ist, dass wir in unserer Nahrung oft zu wenig an Omega 3 Fettsäuren haben. Du kannst Omega 3 Fette in Form von Ölen, Nüssen oder Avocado in deinen Smoothie schleusen. Avocado macht deinen Smoothie auch schön cremig und sättigender. Beispiele für verschiedene Omega 3 Quellen sind:

  • Avocado
  • Leinöl
  • Nüsse
  • Chiasamen

Obst

Um deinem Smoothie etwas mehr Süße für deinen Geschmack zu geben, kannst du eine Frucht deiner Wahl hinzufügen. Bananen machen den Smoothie fester und sättigender, Zitrusfrüchte bilden eine schöne, saure Ergänzung. Aber auch Apfel, Birne, Pflaumen, Beeren, Mango oder Melonen passen sehr gut.

Zubereitung

Gebe alle gewünschten Zutaten mit etwas Wasser in einen ausreichend großen Behälter und mixe mit einem Stab- oder Standmixer bis zur gewünschten Beschaffenheit.
Wieviel wovon du in deinen Smoothie gibst, ist wieder Geschmacksache. Versuche zwei große Hände voll Blattgrün für ein Glas zu verwenden. Das Glas etwa 1/3 mit Wasser füllen und dann mit den anderen Zutaten ergänzen.
Natürlich ist es nicht möglich alle erdenklichen Ideen oder Möglichkeiten aufzuzählen. Dieser Artikel soll dir lediglich erste Anregungen liefern. Tobe dich dann einfach gerne aus.
Wir empfehlen mindestens zwei grüne Smoothies in der Woche als Ergänzung zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Smoothies sind kein Ersatz für frisches Gemüse oder Obst, sondern können zusätzlich gute Inhaltsstoffe liefern.
Guten Appetit, deine Steffi

Steffi

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