funcFIt und Michael Boyle bei der Certified Functional Strength Coach Certifizierung CFSC

Review: Erfahrungsbericht zum Certified Functional Strength Coach Seminar

In der Vergangenheit habe ich schon das eine oder andere Mal über besuchte Seminare gebloggt. Für mich haben Fortbildungen im Sportbereich einen sehr hohen Wert, weil man auf keine andere Weise, schneller an kompaktes und anwendungsbereites Wissen kommt, wie über gute Seminare. Leider weiß man meistens erst nach dem Besuch eines Seminars, ob es sich gelohnt hat oder nicht. Bei einem unserer bevorstehenden Seminare, ist die Vorfreude und die Erwartungshaltung aber etwas größer als sonst. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen Vorab-Erfahrungsbericht zum ersten Teil des Certified Functional Strength Coach Seminars geben, das Steffi und ich am 11./12.09.15 besuchen werde. Es wird auch noch ein zweites Mal im November 2015 angeboten.

Über den Referent, Michael Boyle:

Das Seminar wird von Michael Boyle und seinem Team gehalten und findet das erste Mal in Deutschland statt. Viele Trainer, die sich für funktionelles Training interessieren, werden Michael Boyle sicherlich kennen. Er ist einer der führenden Experten im Bereich Strength & Conditioning, funktionelles Training und der Verbesserung allgemeiner Fitness und u.a. Autor mehrerer Bücher. Das Joint-by-Joint Konzept, dass den Körper in Bereiche unterteilt, die eher Mobilität oder Stabilität benötigen, geht u.a. auf Michael Boyle zurück. Er ist auch dafür bekannt mit traditionellen Grundsätzen des Kraft- und Konditionstrainings zu brechen und dabei nicht selten auch eigenen, in der Vergangenheit getätigten Aussagen und Ideen, zu widersprechen. Er hinterfragt also mit geballter Kompetenz bewährtes Wissen, um neue Wege gehen zu können. Etwas, wofür ihn viele schätzen und andere kritisieren. Sein Trainingsprogramm ist vor allem dafür bekannt, die Leistungsfähigkeit effektiv zu steigern und gleichzeitig die Verletzungsanfälligkeit auf ein Minimum zu reduzieren. Das sind wohl zwei der wichtigsten Faktoren, die ein gutes Trainingssystem zu erfüllen hat.

Das CFSC Seminar:

Die vermittelten Inhalte und Lernziele des Seminars habe ich von der Perform Better Seminarseite hier noch mal eingefügt:

Lernziele:

  • – Funktionelle Anatomie & Coaching in der Praxis
  • – 1:1 Umsetzung des Trainingssystems von Mike Boyle und MBSC Programmdesign nach Mike Boyle
  • – Genaue Progressionen und Regressionen für jedes menschliche Grundbewegungsmuster Anwendung von „Corrective Exercises“
  • – Individuelles Coaching von Gruppen bis zu 12 Teilnehmern, trotz deren unterschiedlicher Voraussetzungen, Dysbalancen oder Dysfunktionen.
  • – Erlernen Sie das offizielle Trainingssystem von Mike Boyle, nach dem bei MBSC in Boston trainiert wird.
  • – Erlernen der bestmöglichen Cues, um Übungen perfekt zu coachen (Teil der praktischen Prüfung)

Online-Examen:

Erwähnenswert ist, dass man sich vorab über ein Online Examen für die zweitägige Praxisphase qualifizieren muss. Dieses Online Examen wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Prüfung besteht aus 50 Multiple-Choice Fragen, für die man 80 Minuten Zeit hat und von denen 70% richtig beantwortet werden müssen.

Ablauf des Online-Examens und Lehrmaterial:

Nach der Registrierung bekommt man Zugang zum Mitgliederbereich und hat Zugang zu zahlreichen Übungsvideos, 3 Lectures und reichlich Lesestoff.

In den insgesamt 15 Übungsvideos werden die Übungen gut vorgemacht und mit den wichtigsten Coaching-Hinweisen versehen. Außerdem werden in den Übungsvideos bereits Tipps zu Progressionen und Regressionen gegeben, d.h. zu schwereren und leichteren Abwandlungen der Übung. 14 weitere Videos decken einige elementare Aktivierungen, Aufwärm-Übungen, Medizinball- und Koordinationsleiter-Übungen ab.
Es gibt 3 Lectures (gefilmte Präsentationen), die insgesamt ca. 2 Stunden ausmachen und die Bereiche „Phylosophy“, „Coaching and Cueing“ und „Building an adaptable Training Model“ behandeln. Diese 3 Lectures sind maßgebend für den schriftlichen Prüfungsteil.

Lese-Material:

Als erstes ist hier zu nennen, ein 17-seitiges Seminar-Manual, das zwar kompakt aber sehr gut gemacht ist. Es enthält u.a. alle Coaching Hinweise zu allen abgehandelten Übungen. Weiterhin gibt es das Progressions- und Regressionsheet, das bei Michael Boyle aktuell verwendet wird. Diese eine Seite ist eigentlich das Herzstück des Trainingssystems. Jedes gute Trainingskonzept und jeder gute Trainer, sollte mit solch einem Übungsaufbau und -system (angepasst an die individuellen Gegebenheiten) arbeiten. Auf diesem Blatt Papier sind alle Übungen für die einzelnen Bewegungsmuster, nach ihrer Komplexität und Intensität, hierarchisch aufgelistet. Zu guter Letzt erhält man noch die englische Fassung von Michael Boyle’s letzten Werks „Advances in Functional Training“ in PDF-Form, das in gedruckter Form sonst rund 30€ kosten würde.

Unsere Meinung zum Mitgliederbereich und Online-Examen:

Was Michael Boyle hier auf die Beine gestellt hat, ist wirklich vorbildlich und bisher eine der besten Vorab-Qualifizierungen gewesen, die ich vor einer Trainer-Fortbildung durchlaufen habe. Ich finde es ist eine sehr gute Idee, die Seminarteilnehmer vor dem eigentlichen Seminar eine Prüfung absolvieren zu lassen, damit das Niveau im eigentlichen Seminarteil erhöht ist und die Teilnehmer auf einen ähnlichen Wissensstand sind. Die schriftliche Prüfung war in den 80 Min. auf jeden Fall zu realisieren und das Anforderungsprofil war überraschenderweise höher als erwartet. Meiner Meinung nach, war es von Vorteil, wenn man zuvor auch zusätzlich sein letztes Buch gelesen hatte. Laut Perform-Better sind viele Teilnehmer im ersten Versuch durchgefallen, was darauf hindeutet, dass es nicht nur eine Mickey-Maus-Zertifizierung zu sein scheint, die man auf jeden Fall erhält, nachdem die Seminargebühr entrichtet wurde und man am Seminar teilgenommen hat. Für einen erneuten Versuch wird eine Gebühr von 25$ erhoben. Insgesamt ist mein erster Eindruck sehr positiv und ich bin schon auf die Praxisphase in einer Woche gespannt.

Auch dazu werde ich euch berichten und diesen Blog an dieser Stelle entsprechend updaten!

Nachtrag zum Praxisteil (am 12.09.15):

Team funcFIT sitzt gerade im Zug auf der Heimfahrt Richtung Köln. Hinter uns liegt ein großartiges Seminar „Certified Functional Strength Coach“, dass unsere hohen Erwartungen erfüllt hat.

Wir fanden es toll. Warum?

Das Konzept von Michael Boyle und seinem Strength und Conditioning System ist für uns nicht neu. Mit unseren Kunden arbeiten wur schon seit fast 2 Jahren erfolgreich mit diesem Ansatz. Wir kennen seine Bücher, seine DVDs und auch den „Functional Strength Coach 5.0“. Es ging uns also nicht in erster Linie darum etwas grundsätzliches NEUES zu lernen. Wir waren einfach gespannt, ob es nicht doch das ein oder andere Element gibt, das wir optimieren können, um noch besser zu werden. Wie oben schon beschrieben wächst das Konzept MBSC stetig durch neue Erkenntnisse, so dass auch wir ständig gefragt sind, unsere Arbeitsweise kritisch zu hinterfragen. Und das mit dem Meister persönlich auf Augenhöhe im ersten Seminar in Deutschland tun zu können, ist für uns eine einmalige Chance, die wir nicht verpassen wollten.

Tag 1 – Die Lecture:

Am ersten Tag saßen wir uns rund 8 Stunden unseren Hintern platt und bekamen von Michael Boyle eine individualisierte und wohl die aktuellste Version seines Functinal Strength Coach 5.0 Vortrags. Wer schon einige Vorträge von Michael gesehen hat, weiß das es er das Training und das Dasein als Coach in ein etwas weiteres Bild fasst. So gab es auch dieses Mal einen Abriss über seine Biografie und viele weiterführende Buchtipps, um ein besser Coach zu werden und sich vielleicht auch etwas darüber hinaus zu entwickeln. Michael sprach weiterhin ausführlich über die Philosophie, die Ziele und das System hinter MBSC. In unseren Augen war das Beste an der Vorlesung, dass man dieses Mal live dabei war und Michael persönlich Fragen stellen konnte. Damit haben wir seine Präsentation aktiv mitlenken und bestimmen können. Mike hat sich wirklich Zeit genommen, jeden Gedanken der Teilnehmer aufzufangen und ausführlich dazu Stellung genommen. Das Gefühl, mit einem der besten Trainer der Welt auf Augenhöhe über Trainingsansätze reden zu können ist für uns das Highlight der Ausbildung.

Es wurden Fragen zum Trainingssystem gestellt, zu seiner Umsetzung und vor allem zu den Vor-Überlegungen, die hinter den Grundprinzipien stehen.

Die Grundprinzipien und ihre zugrundeliegenden Prämissen zu verstehen, ist in meinen Augen die Voraussetzung dafür, als Trainer zu wissen, wann Ausnahmen vom Regelfall zu machen sind.

You have to learn the Rules like a professional to brake them like an artist. Zitat: Picasso 

Erstes CFSC in München mit Michael Boyle

Steffi Brehmen und Wiktor Baranowski mit Michael Boyle

Tag 2 – Praxis und Prüfung

Am zweiten Tag standen die Übungen des Programms im Vordergrund. In einem Zirkelsystem sind wir in drei Gruppen die Stationen RollingCorrective, Active Warm Up und Strength detailliert durchgegangen. Auch hier hatten wir immer die Möglichkeit, Übungsregressionen und -progressionen zusammen zu diskutieren und individuelle Möglichkeiten mit kompetenten Kollegen zu besprechen.

Nach einer letzten Fragerunde, die letzte Unklarheiten vor der Prüfung beseitigte, ging es gegen 16:00 in die praktischen Prüfungen.

In den gleichen Gruppen, mit denselben Trainingspartnern wurden wir in 5 Übungen zur korrekten Demonstration, den wichtigsten Coaching Cues und den entsprechenden Re- und Progressionen geprüft. Ähnlich wie die schriftliche Prüfung war auch der 15-minütge Praxistest von einem hohen Niveau. Natürlich hat Team funcFIT mit voller Punktzahl bestanden 😉

Für wen ist die Strength Coach Zertifizierung geeignet:

Egal ob Athletiktrainer, Kraft- und Konditionstrainer verschiedener Spielsportarten oder Personal Trainer. Ich glaube alle diese Berufsgruppen konnten viel für sich mitnehmen. Michael Boyle hat im Laufe seiner rund 35 Jahre langen Karriere viel Erfahrung angesammelt und ein bewährtes Trainingssystem entwickelt, dass Menschen zuverlässig verletzungsresistenter und leistungsfähiger macht – egal ob Athleten verschiedener Sportarten auf höchstem Niveau oder Ottonormal Bürger. Als Trainer ist das genau unsere Aufgabe. Michael Boyle erfüllt diese Aufgabe seit längerem sehr erfolgreich. In diesem Seminar teilt er all seine Erfolge und Misserfolge. Es ist einfacher, von einem der besten zu lernen, als jeden Fehler selbst zu machen.

Wer einen Einblick in seine Arbeitsweise erhalten und sein System lernen möchte, der wird vom CFSC-Seminar definiert nicht enttäuscht werden.

Wer wäre vom Seminar wahrscheinlich enttäuscht? Alle Trainer, die nach neuen Übungen Ausschau halten oder neue Trainingstools kennenlernen möchten, sollten sich das Seminar sparen. Denn Boyle’s Trainingsmotto lautet “KISS – keep it simple stupid” 😉

Autor: Wiktor Baranowski

 

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Faszientraining auf der 1. Faszien Summit in München

Faszientraining: Nur ein neuer Hype?

Das Faszienthema rückt in letzter Zeit stark in das Interesse der Öffentlichkeit. Für all diejenigen, die noch nicht wissen, was man unter der Bezeichnung “Faszie” zu verstehen hat: Unter den Begriff der Faszie fallen die Bindegewebshüllen und das anliegende Sehnengewebe unserer Muskulatur. Lange Zeit wurde es nur als eher unbedeutendes und Verpackungsmaterial der Muskeln verstanden, dass auch noch unsexy aussieht. Doch jetzt rückt das weiße Gewebe zunehmend in das Interesse von Therapeuten, Ärzten und Trainern, weil es offensichtlich mehr Funktionen erfüllt, als lediglich unsere Muskeln zu umhüllen.

Letztes Wochenende war Wiktor auf dem 1. Faszien Symposium in Montabauer und das Wochenende darauf war gleich das gesamte funcFIT-Team im Namen der Faszien auf Seminarreise unterwegs. Vom 07.02.-08.02.15 fand in München die 1. Faszien Summit statt. Dabei waren internationale Experten, wie Robert Schleip oder Thomas Myers, die über spannende neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund ums Thema Bindegewebe berichteten. Das funcFIT-Team war für euch vor Ort und hat sich informiert über die neusten Erkenntnisse zur Anwendung von Formrollern und Möglichkeiten der Bindegewebsstraffung, durch auf Faszien ausgerichtetes Krafttraining. Kurz: Faszientraining

funcFIT auf Faszien summit zum Thema Faszientraining

Das funcFIT Team auf der 1. Faszien Summit

Es waren zwei sehr lange Tage mit einem angenehmen Mix aus theoretischen Vorlesungen und praktischen Hands-On Sessions.

Interessanteste Themen und Fragen:

  • Wie trainiere ich mit eher beweglich/ unbeweglich (d.h. “Tempeltänzer” oder “Wikinger”) veranlagten Menschen?
  • Mit welcher Häufigkeit und Rollgeschwindigkeit sollten unterschiedlich veranlagte Menschen den Formroller einsetzen?
  • Wie passt sich das Bindegewebe auf Zellebene an?
  • Der ganze Körper ist über das Fasziennetzwerk miteinander verbunden, die Verbindungen lassen sich in verschiedene Bahnen (myofasziale Meridiane) unterteilen. Wie sollten Dehnungen und Bewegungen idealerweise aussehen, um diese Leitbahnen effektiv einzusetzen?
  • Welche Rolle spielt die Faszie beim Muskelkater und was kann ich tun um die Regeneration zu beschleunigen?
  • Wie müssen wir trainieren, um unsere Faszien, wie beim Känguru, so effizient arbeiten zu lassen wie Sprungfedern?
  • Welche Trainingsreize führen eher zu einem Abbau von Bindegewebe, welche zum einem Aufbau?
  • Welche Rolle spielen Faszien bei Schmerzen, insbesondere im Bereich der unteren Lendenwirbelsäulen-Region?
  • und vieles mehr…
Abschließend muss man jedoch sagen, dass die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt und man gespannt sein darf, wo die Reise in der Zukunft noch so „hinrollt“! Auf viele brennende Fragen gab es zwar erste Antworten und grobe Handlungsempfehlungen, die Referenten betonten allerdings auch, dass einige der eingeschlagenen Pfade sich in den nächsten Jahren als Irrwege herausstellen könnten. Uns kam es zeitweise so vor, als befänden wir uns noch in der in der Wilder-Westen-Ära des Faszientrainings. Es ist gerade sehr spannend, es gibt viel zu entdecken und einige bisher ungenutzte Leistungspotenziale zu erschließen.

Fazit

Faszientraining ist definitiv kein Hype und man sollte jetzt auch nicht den Fehler machen, nur noch “faszial” zu trainieren – d.h. mit Trainingsschwerpunkt auf das Bindegewebe. Reines Muskelkrafttraining bleibt insbesondere bei knappen Zeitressourcen in den Vordergrund zu stellen, weil das Bindegewebe dabei auch immer mit trainiert wird. Jedoch zeigen die neuen Erkenntnisse aus diesem neuen Forschungszweig, dass Faszien weitaus mehr Beachtung verdienen, als ihnen im letzten Jahrhundert geschenkt wurde. Sie sind mehr als bloßes Verpackungsmaterial und sie lassen sich spezifisch trainieren und nutzen. Genau wie ein Training speziell auf Muskelaufbau, Koordination oder Ausdauer ausgerichtet sein kann, so verhält es sich es auch bei der Verbesserung der Bindegewebsqualität. Wir dürfen gespannt sein, was in diesem Bereich noch alles folgen wird.

 

Warnung:

Steffi konnte sich mal wieder nicht beherrschen und ist dem „Es-ist-pink-ich-muss-es-haben“-Virus zum Opfer gefallen. Ich schätze mal, dass das unsere Kunden in den nächsten Trainingstagen ausbaden müssen… ;D Diese neue pinke Blackroll ist sau hart!

 

steffi rollt pink foamroller

Es ist pink, Steffi musste es haben!

Euer Wiktor

 

Weiterführende Links:

 

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Training For Warriors mit Martin Rooney – Unser Seminar-Erfahrungsbericht

Zwei Tage vor dem 3. Functional Training Summit in München hielt Martin Rooney zum dritten Mal sein „TFW Level 1 Instructor Course“ ab. Zusammen mit Paul Kröger hatte ich die Gelegenheit an diesem erstklassigen Seminar teilzunehmen. Obwohl die Erwartungshaltung, aufgrund positiver Erfahrungsberichte von Trainerkollegen schon gehoben war, hatte Martin Rooney es doch tatsächlich geschafft diese noch weit zu übertreffen…

Vorab einige Infos zum Seminarleiter:Martin Rooney ist ein international anerkannter Fitness- und Kampfsport-Buchautor, Coaching und Führungsexperte und sehr charismatischer Redner. Er ist der Erfinder des Training For Warrior Systems, einem physischen und mentalen Trainingsprogramms, das er ursprünglich vor über 15 Jahren für Kampfsportler entwickelt hat. Zwischenzeitlich hat sich TFW aber zu einem holistischen System aus Trainingsprinzipien weiterentwickelt, das heute von Freizeitsportlern und Profi-Athleten auf der ganzen Welt sehr erfolgreich zur Leistungssteigerung eingesetzt wird.

Das TFW-Seminar:Gleich zu Beginn wurden wir im New Yorker Dialekt mit einem herzlichen „Guten Morgen“ begrüßt. Und das sollte nicht das einzige Mal gewesen sein, dass Rooney zu uns auf Deutsch gesprochen hat. Immer wieder nutzte er die Gelegenheit, indem er besonders wichtige Botschaften zweisprachig formulierte. Das kam bei uns allen sehr sympathisch rüber und sorgte durchweg für eine sehr belebte Stimmung.

Die Zeit verging an beiden Tagen wie im Flug, was schon allein für ein sehr gelungenes Seminar spricht. Es war sehr beeindruckend mitzuerleben, wie Rooney es schaffte, dass fast 50 Teilnehmer vom Anfang bis zum Schluss gebannt an seinen Lippen klebten. Das Seminar war sehr unterhaltsam und wir alle hatten einen riesen Spaß – ständig wurde gelacht. Und das obwohl Martin uns durch seine Geschichten immer wieder ganz tief berührte und zum Nachdenken über unser Leben und unsere wichtige Rolle als Trainer anregte.

In diesen zwei intensiven Tagen schaffte er es jedes Mal aufs Neue unseren Fokus auf das wirklich Wichtige zu richten: Das was wir grade tun. Genauso unermüdlich konfrontierte er uns auch auf gefühlt 1000 verschiedenen Wegen mit den drei Grundsäulen eines gesunden Lebensstils: Schlaf, Bewegung und Brokkoli – letzteres natürlich stellvertretend für eine insgesamt gute Ernährung!

Und die wohl wichtigste Take-Away-Message: Alles Wissen nützt nichts, wenn man danach nicht auch HANDELT. Neben dem erstklassigen (Lebens-)Coaching vermittelte er uns auch eine Reihe von Systemen, wie wir effektivere Trainingsprogramme gestalten können.

Selbstverständlich kam auch die Bewegung nicht zur kurz. Ich glaube keiner von uns hatte sich zuvor jemals über zwei Stunden lang aufgewärmt gehabt. Genau das blühte uns aber am ersten Seminartag. Natürlich hat es aber nur deshalb so lange gedauert, weil wir das Aufwärmprogramm im Detail sezierten. Am zweiten Tag dauerte das identische Aufwärmen jedenfalls plötzlich nur noch 18 Minuten und belastete uns sehr vielfältig. Es war klasse. Unsere funcFIT outdoor Teilnehmer können sich jedenfalls auf etwas freuen, um nicht zu sagen gefasst machen! 😉

Zusammengefasst:Der Training For Warriors Kurs mit Martin Rooney war einfach spitze und ließ uns voller Tatendrang zurück. Trotz der relativ hohen Seminarkosten von rund 500€, habe ich mit keinem Teilnehmer gesprochen, der auch nur einen Cent davon als Fehlinvestition bereut hat.

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Auf dem Foto ist ganz deutlich zur erkennen, wo sich im Bild die Energie zentriert…

 

funcFIT Logo schwarz

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